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Die Verstehenshypothese –

ein guter Weg zum dementen Menschen

Der personenzentrierte Ansatz, bereits 1969 von Carl Rogers in der Gesprächstherapie benannt, kann zur Entwicklung eines positiven Selbstkonzeptes beim Gesprächspartner führen. Daraus entwickelte sich die klientenzentrierte Gesprächsführung, die eine Möglichkeit zum Aufbau einer guten Verbindung bietet.

Dazu stellen wir eine Verstehenshypothese auf, dies erleichtert die Annäherung an die Beweggründe und Motivation des Menschen auf seinem dementiellen Weg, vor allem dann, wenn der verbale Austausch nachlässt.

Bei der Entlassung des Expertenstandards des DNQP am 22.März 2019 in Osnabrück zum Bindungsaufbau zum dementen Menschen war diese Übung für alle Arbeitsgruppen eine Überraschung und im Ergebnis der Arbeitsgruppen wurde es von allen als sehr unterstützend empfunden.

Der neue Expertenstandard bringt andere Konzepte zum empathischen Umgang mit Menschen, die an Demenz erkrankt sind, in unseren Fokus. Der Expertenstandard gibt keinem Konzept den Vorzug. Manche Einrichtungen wie z.B. der Malteser Hilfsdienst haben ihre Entscheidungen getroffen mit welchem Konzept sie arbeiten möchten.

Neben Naomi Feil mit Validation, die einige Kommunikationstechniken auf C. Rogers aufbaut, gibt es weltweit gute und sehr gute Konzepte, die im 2. Teil des Tages vorgestellt werden

Seminarinhalte
  • Aufbau einer Verstehenshypothese, Dokumentation
  • Teamorientierter Umgang mit der Verstehenshypothese zur Verbesserung der empathischen Betreuung der dementen Bewohner
  • Praktische Übungen zur Förderung der Implementierung in den Bewohneralltag
  • Vorstellung der wichtigsten weltweiten Konzepte im Überblick:
    • Tom Kitwood und Dementia Care Mapping, Validation von Naomi Feil, Sylviahemmet, U-First-Programm, Psychobiografisches Modell von Prof. Böhm, CHOPS, Getting to know me
Die ideale Raumplanung zur Seminarvorbereitung >>> 
Seminar-Nr. D-5158-10
Dauer 1 Tag
Zielgruppe Pflegefachkräfte, Pflegekräfte, Betreuer
Gruppengröße 16 Teilnehmer
Methoden Präsentation und Vortrag, Interaktion mit der Gruppe zum Thema, Erfahrungsaustausch und Analyse von Einzelsituationen, Visualisierung, Arbeit anhand von Fallstudien, praktische Übungen und situiertes Lernen mit dem Ziel Transfer an den Arbeitsplatz

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