Seminarausschreibung (pdf ausdrucken)

„Das habe ich nicht bestellt!“

Personenzentrierte Ernährung gestalten – für Genuss und Freude beim Essen für Menschen mit Demenz 

Diesen Satz hören Pflegekräfte und Betreuer häufig wenn die Auswahl des Mittagessens zwei Wochen voraus gewählt werden muss. Das Problem der Ernährung Demenzerkrankter ist jedoch vielschichtiger. Neben medizinischen Aufgaben stellen sich auch gesellschaftliche und ethische Fragen:

Nahrungsaufnahme vermeiden, PEG-Sonde, biografische Essensauswahl, bei der Essenszubereitung mitgestalten lassen, Verweigerung akzeptieren?

All diese Themen spielen eine große Rolle im Team. Am häufigsten sind Menschen im hohen Lebensalter betroffen, über 30% der 90-jährigen sind dementiell erkrankt und leiden zusätzlich an qualitativer und quantitativer  Mangelernährung. Das Ziel ist eine ausreichende Ernährungs- und Flüssigkeitsversorgung sicherzustellen.

Neben vielen Lösungsansätzen kommen im Seminar zur Sprache:
  • Demenzerkrankungen – Einteilung in Stadien mit Bezug zur Ernährungsproblematik
  • Verrichtungsorientierung vs Personenzentrierung
  • Malnutrition – Mangelernährung – körperliche und seelische Ursachen
  • Esskultur und Essbiographie, dementengerechte Essatmosphäre gestalten
  • Welche Anforderungen an die Küche und die Pflege bei der Zusammenstellung einer seniorengerechten Kost müssen beachtet werden um Mangelernährung zu verhindern.
  • Essen reichen – wie verhalte ich mich als Pflegekraft richtig*
  • Der ideale Lösungsweg: Basales Stimulieren bei der Nahrungsaufnahme
  • weitere Möglichkeiten: Kochen am Bett, gemeinsames Kochen, Fingerfood, „Wegzehrung“ für die unruhig Umherlaufenden
*für die praktische Übung bitte mitbringen:

1 Plastikkaffeelöffel oder Plastikeierlöffel ggf. einen „normalen“ Teelöffel, ein Joghurt, eine belegte Schmierstulle, 1 Messer,  1 Brettchen, Ein Geschirrhandtuch, 2 Wäscheklammern

Die ideale Raumplanung zur Seminarvorbereitung >>> 
Seminar-Nr. D-5158-05
Dauer 1 Tag
Zielgruppe Pflegefachkräfte, Pflegekräfte, Betreuer
Gruppengröße 16 Teilnehmer
Methoden Präsentation und Vortrag, Interaktion mit der Gruppe zum Thema, Erfahrungsaustausch und Analyse von Einzelsituationen, Visualisierung, Arbeit anhand von Fallstudien, praktische Übungen und situiertes Lernen mit dem Ziel Transfer an den Arbeitsplatz

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