Seminarausschreibung (pdf ausdrucken)

Gewalt und Aggression lösen ist eine Teamaufgabe

im teilintegrativen Pflegekonzept, mit gemischten Bewohnergruppen

In Wohnbereichen die Menschen mit Erkrankungen  und Einschränkungen versorgen, die mit Aggression einhergehen, ist dies oft Alltag: Sticheleien, bissige Bemerkungen, Ignoranz, üble Nachrede, sexuelle Anspielungen, Abwertungen, Kränkungen, Vorwürfe, Drohungen, Streitereien, Beschimpfungen, Beleidigungen u.v.m.

Fehlt ein Konzept zur Deeskalation, häufen sich diese Geschehnisse, bildet sich ein aggressives Milieu. Treffen kann Aggression jeden im Arbeitsfeld: andere Patienten oder Bewohner, den Betreuer, die Pflegekraft oder andere Mitarbeiter. Eskaliert Aggression, wird es eventuell heftiger im Wohnbereich. Schreien, Toben, wüste Drohungen, Schlagen, Treten u.a. körperliche Angriffe sind die Folge, wobei diese Brachialaggression in der Regel von Patienten ausgeht.

Wie kann also zweckmäßiges Verhalten in stimmungskritischen Situationen aussehen?

Wie sorge ich dafür, dass alle im Team unsere vereinbarten bewohner-/patientenzentrierte Handlungsleitlinien beachten?

Das ist der rote Faden durch den Seminartag:
  • Die Erkenntnis, dass die Eskalation des Konflikts zur Gewaltanwendung überwiegend das Resultat eines prozesshaften Geschehens ist und ein Teil der Interaktion zwischen Bewohnern bzw. Bewohnern und Betreuungs- bzw. Pflegekräfte
  • Angemessene Situationseinschätzung als differenzierte Wahrnehmung der augenblicklichen Konfliktbedingungen im Wohnbereich, Aufbau eines teamorientieren Lösungskonzepts
  • Fallbeispiele für person-zentriertes Verhalten und non-direktive Kommunikation
  • Erkennen der aggressionsfördernden/aggressionshemmenden Momente auf Eigen- und Fremdverhalten
  • Aggressions- und Ärgerkontrolle, Selbstkontrolle und emotionale Stabilität bei Pflegekräften und Betreuern zur Steuerung der Deeskalation
  • Qualitätssicherung im Team beim strukturierten Aufbau einer Deeskalationskultur im Wohnbereich
Die ideale Raumplanung zur Seminarvorbereitung >>> 
Seminar-Nr. D-5158-27
Dauer 1 Tag
Zielgruppe Pflegefachkräfte, Pflegekräfte, Betreuer
Gruppengröße 16 Teilnehmer
Methoden Präsentation und Vortrag, Interaktion mit der Gruppe zum Thema, Erfahrungsaustausch und Analyse von Einzelsituationen, Visualisierung, Arbeit anhand von Fallstudien, praktische Übungen und situiertes Lernen mit dem Ziel Transfer an den Arbeitsplatz

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