Seminarausschreibung (pdf ausdrucken)

Weglaufen bei Demenz „Ich will nach Hause“

Wenn sich Gegenwart und Vergangenheit überblenden 
Einführung in die Grundsätze der validierenden Gesprächsführung 
Teil I

Demenzerkrankungen in der Altenpflege empathisch und nicht verwahrend zu begleiten findet immer mehr Anklang bei allen Beteiligten, Pflegekräften, Angehörige und Betreuer.

Die Erleichterung ist allenthalben spürbar, sobald sich andere Betreuungskonzepte auftun.

Wir kennen inzwischen verschiedenste Möglichkeiten, die veränderte Bewusstseinsebene bei dementieller Entwicklung zu erkennen und zu bestätigen, damit der demente Mensch  Sicherheit in der Bindung zu uns findet.

Nach Naomi Feil, die Begründerin der „Validation“, zeichnet sich das Stadium II der Demenz aus durch folgende Leitsymptome: 

  • ie Menschen sind Zeit-, Ort-, und Personen-verwirrt. z.B.: Sie suchen, obwohl sie schon 80 Jahre alt sind ihre Eltern oder verwechseln ihre Angehörigen
  • sie können die äußere und auch die innere Welt nicht mehr richtig erfassen und einordnen
  • unerledigte Lebensaufgaben aus der früheren, aktiven Lebenszeit melden sich zurück und wollen gelebt werden
  • im körperlichen Ausdruck sind häufig sich steigernde Unruhe, zunehmende Verwirrtheit und Aggression sichtbar

7 Techniken der Validation von Naomi Feil und Implementierung der Leitlinien der Validation für alle Mitarbeiter

Im Seminar werden die verschiedensten Pflege-, Betreuungs- und Kommunikationskonzepte vorgestellt von Naomi Feil, um die Vielfalt der Möglichkeiten aufzuzeigen, die dementielle Entwicklung im Stadium II der Erkrankung förderlich zu begleiten.

Der Schwerpunkt jedoch liegt auf einer sorgfältigen Anleitung, die Bindungssuche des dementen Menschen – verbal und nonverbal – empathisch, wertschätzend und sicher zu beantworten.

Die ideale Raumplanung zur Seminarvorbereitung >>> 
Seminar-Nr. D-5158-11
Dauer 1 Tag
Zielgruppe Pflegefachkräfte, Pflegekräfte, Betreuer
Gruppengröße 16 Teilnehmer
Methoden Präsentation und Vortrag, Interaktion mit der Gruppe zum Thema, Erfahrungsaustausch und Analyse von Einzelsituationen, Visualisierung, Arbeit anhand von Fallstudien, praktische Übungen und situiertes Lernen mit dem Ziel Transfer an den Arbeitsplatz

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