Gerontologie – Geriatrie

Altenpflege - Körperpflege am Pflegebett, GeriatrieDie Pflege von Menschen mit geriatrischen Erkrankungen braucht gute und qualifizierte Pflegekräfte, examinierte Mitarbeiter und Grundpflegekräfte, die erfahren sind in Gerontologie und Krankheitslehre bei Erkrankungen im höheren Lebensalter. Für ein solides Grundwissen zur aufmerksamen Krankenbeobachtung und fachkundige Pflegeplanung in der Altersheilkunde gibt es in allen Seminaren viel hilfreiche Unterstützung.

Seminarauswahl

Mediterrane Ernährung ist gesunde ErnährungSeminarausschreibung (pdf ausdrucken)

Gesunde Ernährung im höheren Lebensalter

Grundsätze für diätetische Maßnahmen bei häufigen körperlichen Einschränkungen im Alter

Als Pflegekräfte sind Sie täglich mit Diätmaßnahmen und Umstellung individueller Ernährungsweise der Ihnen anvertrauten Patienten konfrontiert. Mit zunehmendem Alter des Patienten nimmt die Leistungsfähigkeit von Herz, Kreislauf, Atmungsorganen und endokrinen Organen ab. Um eine Überbelastung der Verdauungsorgane vorzubeugen, ist es grundsätzlich notwendig, prophylaktisch auf zu erwartende Schwierigkeiten einzuwirken.

Die Situation ändert sich jedoch,  wenn internistische Erkrankungen hinzukommen.

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Pflege und Betreuung von Menschen mit Morbus Parkinson

für Pflege- und Betreuungskräfte

Das Parkinson-Syndrom gehört zu den häufigsten Erkrankungen des Nervensystems, an der in Deutschland mehr als 250.000 Menschen leiden. Die Erkrankung, die umgangssprachlich auch als „Schüttellähmung“ bezeichnet wird, wurde nach dem englischen Arzt Dr. James Parkinson benannt, der diese Art der Bewegungsstörung 1817 erstmals beschrieben hat. 

Für Pflege- und Betreuungskräfte ist die Begleitung von Menschen mit dieser Krankheitssymptomatik eine große Herausforderung, da schon im Anfangsstadium die Kommunikation erschwert ist. Gezielte Unterstützung zu planen, durchzuführen und zu evaluieren setzt gute Kenntnisse der Erkrankung voraus.

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Pflege, Transfer und Lagerung 

in Anlehnung an das rehabilitative Betreuungskonzept der Familie Bobath bei Apoplex  
und/oder anderen Hirnleistungsstörungen

Noch in den 70er Jahren galten hirnverletzte Patienten und Bewohner nach einem Schlaganfall, vor allem bei Hemiplegie, als schwer rehabilitierbar und wurden oft zu Pflegefällen. Dank der jahrelangen sorgfältigen Entwicklung des Pflege- und Betreuungskonzepts der Familie Bobath haben sich die Chancen für die  Patienten heutzutage grundlegend verändert.

Das Bobath-Konzept berücksichtigt die individuellen Möglichkeiten eines Bewohners, seine Ressourcen und bezieht diese unter Anwendung der über viele Jahre entwickelten Leitlinien und Prinzipien in die therapeutische Pflege mit ein. Es stellt eines der besten, erfolgreichsten und weltweit anerkanntesten ganzheitlichen Behandlungskonzepte für Hemiplegiker und andere Hirngeschädigte dar.

Grundlage der Übungen sind von der Kinästhetik entlehnt.

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Bildungsarbeit mit Spaß und Freude

oder wie kann ich in Einrichtungen der Altenhilfe täglich eine glückliche Spanne Zeit anbieten

Die Hauptaufgabe für alle Mitarbeiter in der Pflege besteht darin, Begegnungen innerhalb der Einrichtung einer stationären Altenpflege zu ermöglichen. Hierzu zählen ungezwungene Begegnungen der Mitbewohner untereinander, die ihnen Möglichkeiten der Kommunikation und des Kennenlernens bieten und nicht nur eine Rundumbetreuung, die genau dies verhindert.

Im Alter wird das Gleichgewicht zwischen Belastung und Belastbarkeit instabil. Aktivierende Pflege wird zur sensiblen Aufgabe, die Förderung der Ressourcen ohne Überforderung ein tägliches Abwägen der Möglichkeiten der Bewohner.

Ein Monatskalender mit Beschäftigungsangeboten bietet die Gelegenheit, Spaß und Freude in den Alltag zu bringen, Althergebrachtes wieder aufzufrischen, verloren geglaubte Fähigkeiten wieder zu beleben, die eigene Biografie zu würdigen.

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Beziehungsgestaltung in der Pflege von Menschen mit Demenz

Expertenstandard DNQP und Dokumentation

Viel erwartet, endlich gibt es diesen Expertenstandard nun als Leitlinie für die Qualitätssicherung zur förderlichen Betreuung von demenzerkrankten Menschen. Auszug aus der Präambel: Die mit einer Demenz einhergehenden Veränderungen haben für Betroffene und ihre Angehörigen tiefgreifende und umfassende Folgen. Diese zeigen sich, bedingt durch Veränderungen in der Interaktion und Kommunikation, insbesondere in der Beziehungsgestaltung. Sie beeinträchtigen die Fähigkeit von Menschen mit Demenz sich orientieren, etwas verstehen oder beurteilen zu können und wirken sich auf emotionales und soziales Verhalten aus. So erschüttert die Erfahrung der Demenz Gefühle der Sicherheit und Geborgenheit, was u. a. zu Ängsten führen kann, die aufgrund von erlebter Unsicherheit, Bedrohung und Trennungssituationen entstehen. Der Expertenstandard bezieht sich auf Menschen mit der medizinischen und der pflegerischen Diagnose Demenz.

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Sexualität im Alter –

eine Quelle der Freude oder Anlass für Unstimmigkeiten in der Pflegeeinrichtung?
Der angemessene Weg zwischen Nähe und Distanz für Pflegekräfte

Im Modell der fördernden Prozesspflege nach Monika Krohwinkel steht als Handlungsleitlinie zur

ABEDL Nr. 10 „Sich als Mann oder Frau fühlen“:

Die Mitarbeiter nehmen jede Bewohnerin/jeden Bewohner als Frau oder Mann wahr. Sie respektieren, unterstützen und fördern seine Identität und schützen seine Intimsphäre. Die Bewohnerin/ der Bewohner wird auch in ihrer/seiner Rolle als Mutter/Großmutter oder Vater/Großvater wahrgenommen. Eine ungestörte Zweisamkeit bei Partnern und Ehepaaren wird ermöglicht.

Um Menschen in stationären Einrichtungen eine freie und selbstbestimmte Sexualität zu ermöglichen hat sich schon 1997  der Arbeitskreis „Sexualität in stationären Einrichtungen“ gegründet. Seit 2008 gab es deutschlandweit mehrere große Veranstaltungen zum Thema „Alterssexualität in Pflegeeinrichtungen“. Mit der Übernahme in den Pflegealltag sind wir jedoch auch heute noch nicht so weit, wie wir sein könnten.

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Gedächtnistraining und 10-Minuten-Aktivierung

"Da war doch noch ..."

 „Wer rastet, der rostet“, eines von vielen Sprichwörtern, die wir beim Gedächtnistraining in Verbindung mit Bewegungsübungen (hier mit einem großen Luftballon im Stuhlkreis) nutzen können.

Im Gruppenangebot „Gedächtnistraining“ werden Bewohner in Pflegeeinrichtungen in der Gruppe gefördert. Auf spielerische Art und Weise werden erwachsengerechte Übungen durchgeführt, die die Leistung des Kurz- und Langzeitgedächtnisses erhalten und wenn möglich verbessern. Erfahrungen, Erinnerungen sollen dabei ausgetauscht, Selbstwertgefühl und Gemeinschaftsgefühl gefördert werden.

Gedächtnistraining und 10-Minuten-Aktivierung ist jedoch auch im Einzelkontakt äußerst förderlich. Ein Ziel kann sein, jeden Kontakt für diese Art von  Aktivierung zu nutzen.

Ganz wichtig ist dabei: es soll Spaß machen und Lachen gehört dazu.

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„Schwierige“ Bewohner verständnisvoll begleiten

Der empathische Umgang mit Persönlichkeitsveränderungen und -störungen im Alter 
im integrativen/teilintegrativen Pflegekonzept

Menschen mit dementiellen Veränderungen und nicht demente Menschen leben auf einem Wohnbereich zusammen im integrativen oder teilintegrativen Pflegekonzept. Diese Form der Betreuung hat viele Vorteile für die Bewohner, wird von Mitarbeitern jedoch häufig als sehr konfliktreich erlebt.

Denn es stellt besondere Herausforderungen an die Kommunikationsfähigkeiten für Pflegekräfte und Alltagsbegleiter.

Anleitung zur Einsicht in eigene Verhaltensweisen, Appell an ein Verständnis für die mentalen Einschränkungen von Mitbewohnern, Korrektur von Verhalten  … mit all diesen traditionellen und gewohnten Formen einer eher erzieherischen Herangehensweise kommen wir sehr schnell an unsere Grenzen – im Gegenteil, wir fördern damit eine aggressive Stimmungsentwicklung.

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Angst und Angststörungen im höheren Lebensalter

verständnisvoll begleiten im täglichen Kontakt

Angstsyndrome und Angsterkrankungen gehören zu den häufigsten psychischen Erkrankungen im höheren Lebensalter. Über zehn Prozent der Senioren in Deutschland sind davon betroffen. Dennoch werden Schwere und klinische Bedeutung von Ängsten im höheren Alter nach Meinung von Dr. Dr. Dipl.-Psych. Reinhard J. Boerner, Klinik für Psychiatrie und Psychotherapie, Christliches Krankenhaus Quakenbrück e.V.) der mehrere einschlägige Studien ausgewertet hat, bisher stark unterschätzt.

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Alkoholsucht im Alter

Der oft verborgene, kurze Weg vom Missbrauch in die Sucht

Für die meisten Erwachsenen in Deutschland sind Gewohnheitstrinker, alkoholische Getränke gehören zum Alltag und erst recht zu Festen und Feierlichkeiten. Den heute 60-Jährigen sind alkoholische Getränke vermutlich seit mehr als 40 Jahren vertraut.

Das Thema Alkoholsucht/Alkoholmissbrauch im Alter hat in den letzten Jahren in der Gesellschaft zunehmend an Bedeutung gewonnen, da immer mehr ältere Menschen in diese Sucht hinein geraten, dabei gelten 2,4% der Bevölkerung >18Jahre als schwer alkoholabhängig.

Der Übergang von der geliebten Gewohnheit zur Sucht ist schleichend. Auslöser sind meist schwere Krankheiten, Schicksalsschläge wie etwa der Verlust des Partners oder eines anderen nahen Angehörigen und die damit oftmals verbundene Einsamkeit, die viele Senioren im Alltag ertragen.

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Suizidgefahr? – Depressionen im höheren Lebensalter

medizinische Grundlagen und pflegerische Interventionen

Das höhere Lebensalter bietet dem Menschen große Herausforderungen: Umgang mit nachlassenden körperlichen und geistigen Fähigkeiten, die eigene Endlichkeit wird sichtbar und einschneidende  Veränderungen im sozialen Umfeld müssen bewältigt werden.

Die Freude am Leben vergeht – der Sinn des Lebens geht verloren.

Rund 12.000 Menschen nehmen sich pro Jahr in Deutschland das Leben. Den Großteil davon stellen nicht etwa Teenager, sondern pflegebedürftige Senioren. Vier von fünf dieser Verzweifelungstaten werden zuvor angekündigt. Doch nur wenige Pflegekräfte sind ausreichend geschult, um die zumeist unterschwelligen Botschaften korrekt zu deuten. (pqgs 2019)

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Was fühlt ein Bewohner mit herausforderndem Verhalten?

Bedrängnis, Nötigung, Bedrohung, Angst, Druck, Wut?
Wie kann ich helfen?

Vom Ausstieg aus Aggression und Gewalt für Pflegekräfte

2 UE Überblick und Einführung  

  • Impulsvortrag als Einstieg zum Thema „Gewalt in Pflege und Betreuung“, volkswirtschaftliche, rechtliche, soziale, persönliche Aspekte, Zahlen zu Gewalt gegen Personal in Einrichtungen der Pflege, Film 2,5 min. zum Thema Wut, Ziel des Workshops, Kleingruppeninterview zum Thema, damit Überleitung zum Hauptteil 

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Bewohnern ein neues-altes Zuhause einrichten       

Milieutherapie und Umgebungsgestaltung 

„Milieutherapie in der Altenpflege stellt ein umfassendes Betreuungskonzept dar, in dessen Zusammenhang sich der Begriff „Milieu“ sowohl auf die räumliche Umgebung als auch auf Umgangsformen und Aktivitäten bezieht.

Es soll eine Verbesserung des gesamten therapeutischen Milieus erzielt werden, wobei die psychischen/seelischen Bedürfnisse des Menschen im höheren Lebensalter im Vordergrund stehen. Die Anpassung der materiellen und sozialen Umwelt an die veränderte Wahrnehmung, Empfindung und Kompetenz von älteren Menschen, die in eine Einrichtung der Pflege einziehen, erfordert viel Einfühlungsvermögen, Ideenreichtum und Flexibilität.

Beim Einzug sollen diese Menschen bald Vertrauen in ihre neue Umgebung aufbauen und Pflegekräfte liebevoll den Menschen da begegnen können, wo sie sich innerlich gerade befinden – sei es Trauer, sei es Verwirrtsein, sei es eine fortschreitende dementielle Entwicklung.

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erinnern-biografiearbeitSeminarausschreibung (pdf ausdrucken)

„Erinnern heißt Erleben“

Biographiearbeit mit Menschen im höheren Lebensalter

Biographiearbeit stellt all jene Kompetenzen in den Vordergrund, die alten Menschen verblieben sind, sie möchte alte Menschen in ihrer Souveränität und in ihrem Selbstvertrauen bestärken und kommunikative, schöpferische Kräfte fördern. Hier dient sie oft als Schlüssel zu  vorhandenen Ressourcen, die es bewusst zu fördern gilt, um sie noch möglichst lange zu erhalten. Sie unterstützt dabei die allmählich untergehende Identität länger zu bewahren, sie schafft Sicherheit, die vor allem wichtig ist, wenn schwierige Situationen bewältigt werden müssen.

In der Vergangenheit war die Altenpflege mehr auf das ausgerichtet, was der alte Mensch nicht mehr kann. Dieser so genannte  „defizitäre“ Ansatz wurde später von der „aktivierenden Pflege“ abgelöst. Der Fokus wurde vermehrt darauf gerichtet, was der alte Mensch kann, welche Kompetenzen er noch hat.

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